Lektorat, Korrektorat und Qualitätskontrolle
Wenn Texte schon übersetzt oder direkt auf Deutsch geschrieben wurden, aber noch etwas aufgehübscht werden sollen, erledige ich gern den Feinschliff. Je nach Art und Zielgruppe des jeweiligen Textes kann dies verschiedene Schritte umfassen: Überprüfung von Rechtschreibung und Grammatik, Stilverbesserung, Kürzung oder Optimierung der inhaltlichen Struktur, Abgleich von Original und Übersetzung, Faktencheck oder die Schlussredaktion, bevor der Text in den Druck geht (die sogenannte „Fahnenkorrektur“).
In manchen Szenarien kann die Nutzung maschineller Systeme zur Vorübersetzung von Inhalten sinnvoll sein. Damit auch solche Texte schlussendlich ihren Zweck erfüllen, sind ebenfalls bestimmte Korrekturen nötig. Mehr dazu erfahren Sie auf meiner Seite zu MTPE-Services.
Wenn Texte aufpoliert werden sollen, fallen oft verschiedene Begriffe wie „Lektorat“, „Korrektorat“, „Korrekturlesen“ oder auch „Textkorrektur“. Das liegt daran, dass es unterschiedliche Arten von Verbesserungen gibt.
Beim Korrektorat stehen Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung im Vordergrund. Es geht also nicht um Inhalt oder Stil, sondern allein um die Form. Wenn Sie mit Ihrem Text inhaltlich noch nicht zufrieden sind, wäre es unsinnig, bereits ein Korrektorat in Auftrag zu geben. Denn beim Umformulieren, Ergänzen oder Löschen von Sätzen können sich neue Tippfehler, umherstreunende Satzzeichen oder redundante Wörter einschleichen – und dann müssten Sie nochmal für ein Korrektorat bezahlen.
Kümmern Sie sich also möglichst immer erst um den Inhalt und den Stil. Hilfe dabei bietet ein Lektorat. Je nach Zielstellung lassen sich mehrere Kategorien unterscheiden. Möchten Sie sichergehen, dass Ihr Text schlüssig und logisch strukturiert ist, dass keine Fakten falsch wiedergegeben werden und dass keine wichtigen Fragen unbeantwortet bleiben, brauchen Sie ein inhaltliches Lektorat. In der Belletristik wird bei dieser Lektoratsform auf Handlungsbögen geachtet, der Spannungsaufbau verbessert und beispielsweise die Motivation von Figuren hinterfragt. Im akademischen Sektor hingegen spricht man auch vom wissenschaftlichen Lektorat, da es dort zum Beispiel auf korrektes Zitieren und derlei ankommt.
Benötigen Sie vor allem Unterstützung beim zielgruppengerechten Formulieren, ist ein stilistisches Lektorat geeignet. Hierbei geht es um die Ausdrucksweise, Lesbarkeit und je nach Bedarf um Aspekte wie eine genderneutrale Wortwahl oder die Einhaltung von Stilvorgaben Ihres Unternehmens. Da ein gut lesbarer Text auch formal fehlerfrei sein sollte, ist ein Korrektorat quasi im stilistischen Lektorat inbegriffen.
Korrekturlesen oder Textkorrektur sind Oberbegriffe, die allgemein das Korrigieren und Verbessern von Texten meinen.
Sprache ist zwar eine subjektive Angelegenheit, aber manche Aspekte lassen sich (fast) objektiv bewerten. Angenommen, Sie haben zwei Texte mit je 1.500 Wörtern. Der eine Text hat ganze 14 Tippfehler, der andere nur 2. Bei diesem Qualitätskriterium gibt es also einen klaren Gewinner und Verlierer. Allerdings wiegen manche Fehler schwerer als andere. Wenn eine Übersetzung keinerlei Rechtschreib- und Grammatikfehler aufweist, aber zahlreiche Fachbegriffe falsch übersetzt wurden, ist der Text auch nicht zu gebrauchen!
Darum definieren Rahmenwerke wie die Multidimensional Quality Metrics (MQM) bestimmte Fehlerkategorien und Gewichtungen, damit die Qualität von Texten und Übersetzungen beurteilt und verglichen werden kann. Wenn Sie bei sich ein derartiges Qualitätskontrollsystem implementiert haben, fülle ich gern die entsprechenden Scorecards aus.
Wir leben in einer Zeit, in der sich mit wenigen Klicks beliebige Inhalte generieren und verbreiten lassen – Stichwort: KI-Slop. Offensichtliche Fehler wie der von Google empfohlene Klebstoff-Pizzakäse sind leicht zu finden. Bei anderen Aussagen muss man aber genauer hinschauen. Und das tue ich für Sie. Mit Faktencheck meine ich nicht die Art von intensiven Recherchen, wie sie zum Beispiel die CORRECTIV-Redaktion im Politikumfeld betreibt. Vielmehr weise ich auf fragwürdige Textstellen hin, die sich klar widerlegen lassen und dadurch Ihren Ruf gefährden.
Vor einer Weile habe ich bei einer Qualitätskontrolle Texte geprüft, in denen für ein Jobportal Berufsfelder vorgestellt und Bewerbungstipps gegeben wurden. An diesem Projekt waren gleich mehrere Agenturen, Copywriter und QA-Teams beteiligt, meist ohne direkten Kontakt zum Endkunden und mit teils veralteten, uneinheitlichen Stil- und Inhaltsvorgaben. Oh, oh.
In einem der Texte tauchte folgende Aussage auf: „Um Kieferorthopäde zu werden, müssen Sie zunächst ein Bachelorstudium in Zahnmedizin absolvieren, das normalerweise 5 Jahre dauert.“ Da kommen Sie sicher auch ins Stutzen. Ein 5-jähriger Bachelor? In Zahnmedizin? Das kann nicht stimmen. Zum einen dauert ein Bachelorstudium normalerweise 3–4 Jahre und zum anderen fordert die deutsche Approbationsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen (ZApprO) mehrere staatliche (Vor-)Prüfungen. Nix mit Bachelor!
Die nächste Aussage aus einem anderen Text ist etwas kniffliger: „Ein Studium der Rechtswissenschaft dauert in der Regel neun Semester und setzt meist eine Hochschulzugangsberechtigung und einen bestimmten Notendurchschnitt (Numerus clausus) voraus.“ Tatsächlich beträgt die Regelstudienzeit inzwischen aber zehn Semester. Früher waren es mal neun – der Copywriter hatte wohl nur oberflächlich recherchiert. Zudem ist der Numerus clausus kein Synonym für den Notendurchschnitt, sondern eine Zulassungsbeschränkung (der Notendurchschnitt ist nur eines der Zulassungskriterien). Beide Fehler sind zwar nicht so schwerwiegend, aber wenn das Jobportal als seriöse Quelle für Karriereratschläge gelten will, sollten auch solche Details stimmen.
Korrekturen rechne ich üblicherweise nach Stunden zu meinem Standardpreis von 50€/Stunde ab. Da der Aufwand vom Zustand des vorliegenden Textes und von den nötigen Schritten abhängt, lassen sich kaum Richtwerte nennen. Nur zur groben Orientierung: Beim reinen Korrektorat eines recht sorgfältig geschriebenen Textes sind etwa 2.000 Wörter pro Stunde machbar. Sollen auch Stil und Lesbarkeit verbessert werden, sind etwa 1.500 Wörter pro Stunde realistischer.
Das Honorar können Sie mir per SEPA-Überweisung zukommen lassen, wenn Sie Ihren Sitz in Deutschland oder im europäischen Ausland haben. Ansonsten biete ich PayPal als Zahlungsoption an. Die Zahlungsfrist beträgt 14 Tage und es gelten meine AGB.
Damit Sie einen Eindruck von meinen stilistischen Korrekturen bekommen, zeige ich Ihnen hier einen kommentierten Vorher-nachher-Vergleich. Der Text stammt aus einem E-Book des Softwareunternehmens Pegasystems zu IT-Strategien in Behörden. Eine Agentur hatte mich als Korrekturleserin beauftragt und eigentlich sollte das alles recht simpel sein.
Doch wie sich herausstellte, hatte der angeheuerte Übersetzer den ganzen Text einfach durch DeepL gejagt und mit nur minimalen Änderungen abgeliefert – und das, obwohl sich der Endkunde schon bei früheren Aufträgen über zu wörtliche und steife Übersetzungen beklagt hatte. (Dies ist leider ein typisches Beispiel dafür, wie Agenturen oft nur auf den Preis oder die kürzeste Lieferzeit achten, aber die Eignung der beauftragten Übersetzer nicht richtig prüfen.)
Schlussendlich waren in dem fast 80-seitigen E-Book so viele Änderungen nötig, dass es einer Neuübersetzung gleichkam. Die Agentur zahlte also am Ende drauf, denn die Kosten für die Erstübersetzung waren rausgeschmissenes Geld!
Welcome to the twelfth edition of Governments Building for Change, a collection of government client case studies showcasing the power of workflow automation and AI powered decisioning in overcoming challenges and unlocking new opportunities. As we navigate the complex and ever-evolving landscape of public administration, the transformation that leaders have highlighted here show the potential of technology to drive positive change and deliver efficient, citizen-centric services.
Ursprüngliche Version: Willkommen zur zwölften Ausgabe von Governments Building for Change, einer Reihe verschiedener Case Studies von Regierungsbehörden, die die Möglichkeiten der Workflow-Automatisierung und der KI-gestützten Entscheidungsfindung bei der Bewältigung von Herausforderungen und der Erschließung neuer Chancen aufzeigen. Angesichts der komplexen und sich ständig weiterentwickelnden Verwaltungslandschaft verdeutlichen die hier vorgestellten Veränderungen das Potenzial der Technologie, einen positiven Wandel voranzutreiben und effiziente, bürgernahe Dienstleistungen zu schaffen.
Überarbeitete Version: Die vorliegende zwölfte Ausgabe von „Governments Building for Change“ enthält auch diesmal wieder eine Reihe von Fallstudien zu innovativen Strategien in Behörden und Regierungsstellen. Die Beispiele zeigen, wie sich mithilfe von Workflow-Automatisierung und KI-gestützter Entscheidungsfindung ganz unterschiedliche Probleme bewältigen und neue Chancen erschließen lassen. Denn das Verwaltungswesen wird immer komplexer und entwickelt sich ständig weiter. Umso wichtiger ist es, Technologien gezielt einzusetzen, um einen positiven Wandel voranzutreiben und effiziente, bürgernahe Dienstleistungen bereitzustellen.
Anmerkungen: Wenn ein dickes E-Book direkt im ersten Absatz so substantivlastig losgeht, kann man sich das Gähnen kaum verkneifen, oder? Dazu noch ein unnötiger Anglizismus („Case Studies“), ein träges Partizip („sich weiterentwickelnden“), eine Allerweltsfloskel („Potenzial der Technologie“) und eine 1:1-Formulierung, die den Text sofort als Übersetzung entlarvt (im Deutschen heißen wir jemanden zu einem Ereignis oder an einem Ort willkommen, aber eher nicht zu einem Buch). Einzeln oder mitten im Text wären diese Probleme nicht so schlimm, aber eine Einleitung sollte zum Weiterlesen animieren.
Governments worldwide are confronted with an array of pressing challenges demanding innovative and effective solutions. From ensuring public safety and security to promoting sustainable development, from managing healthcare crises to fostering economic growth, the scope of responsibilities entrusted to governments is vast and varied. In the face of such challenges, the need to drive real and immediate outcomes has never been more important.
Ursprüngliche Version: Auf der ganzen Welt sehen sich die Regierungen mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die innovative und zielgerichtete Lösungen erfordern. Angefangen bei der Wahrung der öffentlichen Sicherheit bis hin zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen, von der Bewältigung von Krisensituationen im Gesundheitswesen bis hin zur Steigerung des Wirtschaftswachstums – die Bandbreite der den Behörden anvertrauten Aufgaben ist groß und vielfältig. Angesichts dieser Aufgaben war es noch nie so wichtig wie heute, echte und unmittelbare Ergebnisse zu erzielen.
Überarbeitete Version: Rund um die Welt stehen Regierungen unter dem Druck, für dringende Herausforderungen innovative und effektive Lösungen finden zu müssen. Die Bandbreite der ihnen anvertrauten Aufgaben ist vielfältig und reicht von der Wahrung der öffentlichen Sicherheit über die Förderung nachhaltiger Entwicklungsprojekte und den Umgang mit Krisen im Gesundheitswesen bis hin zur Steigerung des Wirtschaftswachstums. Dabei geht es nicht nur um langfristige Verbesserungen, sondern um sofortige und zielgerichtete Maßnahmen.
Anmerkungen: Hier haperts vor allem an der Satzstruktur. Im englischen Original liefert die zweifache „from … to“-Formulierung den Rhythmus. Die deutsche Version nutzt aber erst „angefangen bei … bis hin“ und dann „von … bis hin“ (inklusive dem unschönen doppelten „von“). Zudem muss man erstmal diesen langen Halbsatz lesen, bevor klar wird, dass es um eine Bandbreite von Aufgaben geht. Beim Übersetzen dürfen Satzteile auch mal vertauscht werden, wenn so der Stil und die Lesbarkeit besser dem Original entsprechen. Zum Schluss beginnt wie im vorigen Abschnitt ein Satz mit „angesichts“ – das ist zu monoton. Und die schwammigen „echten Ergebnisse“ kann man durch eine verständlichere Wortwahl verbessern.
The case studies featured here encompass diverse domains and highlight the creativity, resilience, and adaptability demonstrated by governments in their pursuit of digital transformation. We hope you are inspired by the accomplishments of these courageous and innovative government leaders as their experiences serve as blueprints for others, illustrating how technology can be harnessed as a force for good and a catalyst for progress.
Ursprüngliche Version: Die hier vorgestellten Fallstudien umfassen verschiedene Bereiche und unterstreichen die Kreativität, Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit, die Regierungen auf ihrem Weg zur digitalen Transformation aufbringen. Wir hoffen, dass Sie sich von den Leistungen dieser mutigen und innovativen Regierungsvertreter inspirieren lassen, und dass ihre Erfahrungen als Vorbild für viele weitere dienen, denn sie zeigen, wie Technologie als Katalysator des Fortschritts und zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden kann.
Überarbeitete Version: Die hier vorgestellten Fallstudien stammen aus verschiedenen Bereichen und beweisen die Kreativität, Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit von Behörden und Regierungsstellen bei ihrer digitalen Transformation. Lassen Sie sich von den Leistungen dieser couragierten und innovativen Führungskräfte inspirieren! Nutzen Sie deren Erfahrungen als Blaupause für Ihre eigenen Projekte und machen Sie sich Technologien ebenso kreativ zunutze – zugunsten des Fortschritts und des Allgemeinwohls.
Anmerkungen: Mit diesen Sätzen endet das Vorwort des E-Books. Im englischen Original werden gekonnt die wichtigsten Schlagwörter ans Ende gestellt, denn das sind die Wörter, die bei der Leserschaft nachhallen sollen. Erkennen Sie das Problem bei der deutschen Version? Der Übersetzer hat sich in einem Schachtelsatz verlaufen, der mit „werden kann“ verkümmert. Ebenso wie DeepL versteift er sich auf „we hope“, statt den Satz anders aufzubauen, um die Nebensätze zu vermeiden.
Außerdem habe ich ein paar schlecht gewählte Formulierungen verbessert. „Auf ihrem Weg“ ist redundant und kann weg. Die „Erfahrungen“ sollen zwar als Vorbild dienen, aber nicht „für viele weitere [Erfahrungen]“, sondern für andere Führungskräfte. Und das Adjektiv „mutig“ wird heute so inflationär gebraucht, dass hier ein Synonym ran darf. Achten Sie zum Beispiel mal bei Fußballübertragungen darauf, wie oft Spieler oder Trainer erklären, man müsse „mutig sein“ oder man habe „mutig gespielt“. Wenn Sie dafür jedes Mal einen Euro bekämen, könnten Sie bald den FC Bayern kaufen! 😉
Ist Ihre Frage hier nicht dabei? Dann finden Sie vielleicht auf meiner FAQ-Seite eine Antwort. Oder Sie nutzen mein Kontaktformular.
Ja. Wenn ein langer Text lektoriert werden soll (zum Beispiel ein Roman oder Sachbuch), ist es ratsam, erstmal ein paar Seiten probeweise zu bearbeiten. Die Chemie zwischen Autor und Lektor muss stimmen, sonst geht das Projekt in die Hose. Für die Bezahlung gibt es keine feste Regel. Manchmal ist das Probelektorat kostenpflichtig, wird aber mit dem Gesamtauftrag verrechnet (sofern dieser zustande kommt). Ich kenne allerdings auch einige Kollegen und Kolleginnen, die ein kostenloses Probelektorat anbieten. Das kommt immer auf den nötigen Aufwand und Umfang an.
Hier ist schon die Fragestellung problematisch. „KI“ ist ein nicht klar definierter Oberbegriff, der zahlreiche Methoden und Ansätze umfasst, die teilweise gar nicht miteinander zu vergleichen sind. Nehmen wir als Beispiel moderne Tools zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Früher waren das rein regelbasierte Systeme (ohne irgendeine Form von „künstlicher Intelligenz“), aber heute integrieren sie zum Beispiel auch maschinelles Lernen, sodass die Grenzen zwischen „KI“ und „nicht KI“ verschwimmen. Man könnte also sagen, ja, ein KI-System kann bei der Qualitätskontrolle helfen (hier konkret bei der Rechtschreibprüfung).
Nun gibt es aber auch die generative KI, die ihre Ausgaben anhand von Wahrscheinlichkeiten berechnet. Diese Wahrscheinlichkeiten lernt das System aus Unmengen an Trainingsdaten. Doch die sind unvollständig und voller Verzerrungen. Ein einfaches Beispiel: Wenn Sie ein solches KI-System nach der Hauptstadt von Frankreich fragen, bekommen Sie sicher Paris als Antwort, denn dieser Fakt ist in den Trainingsdaten so oft vertreten, dass keine andere Antwort eine höhere Wahrscheinlichkeit haben dürfte. Hierdurch entsteht aber die Illusion, dass das System Ihre Frage verstanden hat. Und das ist gefährlich. Denn wenn Sie dann bei einem Faktencheck mal sehr spezifische Fragen stellen, für die es keine so eindeutige Antwort in den Trainingsdaten gibt, bastelt das System anhand von Wahrscheinlichkeiten eine Antwort zusammen, ohne wirklich zu prüfen, ob die Behauptung richtig oder falsch ist.
Kurz gesagt: Lassen Sie sich nicht von dem derzeitigen Hype beirren. Statt zu fragen, ob „die KI“ das kann, sollten Sie überlegen, bei was genau Sie Hilfe benötigen. Suchen Sie dann gezielt nach geeigneten Tools – oder nach kompetenten Menschen.
Sagen wir so: Lektorat und Korrektorat sind keine geheimnisvollen Wissenschaften. Es gibt viele nützliche Blogs und Bücher, die Ihnen die Rechtschreib-/Grammatikregeln und Grundprinzipien guter Texte beibringen. Das können Sie lernen und üben. Wenn Sie dazu Lust und Zeit haben und regelmäßig Texte verfassen, sparen Sie dadurch langfristig Geld.
Bedenken Sie nur, dass man für die eigenen Texte eine gewisse Betriebsblindheit entwickelt. Selbst wenn Sie den Duden auswendig können, schadet es nicht, Ihr Manuskript einer zweiten Person zum Lesen zu geben. Sie sollten also von Fall zu Fall entscheiden, wie wichtig Ihr Text ist und ob zu viele Fehler oder langweilige Formulierungen Ihren Ruf oder den Erfolg Ihres Produkts gefährden könnten.